Denn das Gute liegt so nah…

Sein halbes Leben verbrachte Mario Riatsch draussen in der Natur: im Wald, in den Bergen, auf der Jagd. Nun kümmert sich der ehemalige Förster zusammen mit seiner Frau Sereina um die Verwaltung des stolzen Wahrzeichens des Unterengadins: Schloss Tarasp.

(Bild: © Graubünden Ferien) Das Schloss Tarasp thront oberhalb des Dorfes Tarasp in einer märchenhaften Bergkulisse.

Mario Riatsch ist ein Bergler wie er im Buche steht. Als langjähriger Förster, passionierter Bergsteiger und Jäger kennt der dreifache Familienvater das Unterengadin wie seine Westentasche. «Nach dem Garten Eden ist der «Garten am Inn» – unser Engadin – wohl der schönste Platz, den es gibt», sagt der gebürtige Ardezer, dessen Vorfahren schon seit Jahrhunderten in der Region ansässig sind.

Die enge Verbundenheit mit seiner Heimat zeigt sich auch in seinem vielseitigen Schaffen. Über 20 Jahre lang war Mario Riatsch Förster in der Region. Fällte alte Bäume, pflegte den Jungwald, errichtete Lawinenverbauungen und wartete Wege. In Sur En hat er mit zwei Freunden einen Seilpark eingerichtet und seit 2011 präpariert er im Winter einen Rundweg, auf dem Einheimische wie Gäste auf Schlittschuhen zwischen Rottannen, Lärchen und Föhren hindurchflitzen.

(Bild: © Nico Schaerer) Prunkvolle Kronleuchter schmücken die historischen Zimmer des Schloss Tarasp.

Seit einem Jahr schreitet der 48-Jährige nun durch Rittersäle, schmucke Bäder und edle Schlafgemächer – im Schloss Tarasp. Denn als der Senter Künstler Not Vital, Mario Riatschs Onkel, das geschichtsträchtige Anwesen im Jahre 2016 kaufte, übertrug er seinem Neffen und dessen Frau die Schlossverwaltung. Sereina Riatsch (44 J.), die bis anhin als Käserin gearbeitet hatte, führt nun Touristen und Schulklassen durch die prächtigen Räume. Und auch der ehemalige Förster, der in den letzten Jahren mehr Zeit im Büro als im Wald verbrachte, ist glücklich mit seiner neuen Rolle. Zurzeit bringt Mario Riatsch die 10 Hektaren Schlosspark wieder in Schuss. Zudem kümmert er sich um den Umbau des Verwaltungsgebäudes, wo er mit seiner Frau ab nächstem Jahr die Sommersaison über wohnen wird. «Das Schloss prägt seit knapp 1000 Jahren das Unterengadin. Es ist uns eine besondere Freude, zu seinem Erhalt beizutragen».

Zuhause sind Mario und Sereina Riatsch im Nachbardorf Sent. Ihre drei erwachsenen Kinder Arina, Fadri und Albin sind alle in Ausbildung, kommen aber fast jedes Wochenende nach Hause. Denn das Verhältnis innerhalb der Familie ist eng. Am liebsten verbringen die fünf ihre gemeinsame Zeit in einer abgeschiedenen Jagdhütte. Oder sie machen sich auf zum Lai Nair, wie der Schwarzsee auch heisst. «Hier ist es zu jeder Jahreszeit prächtig», sagt Mario Riatsch. «Im Sommer gehen wir im eiskalten Wasser baden, im Winter Schlittschuhlaufen. Und im Frühling und Herbst bietet die schwarze Oberfläche des Sees eine eindrückliche Kulisse für ein gemütliches Picknick mitten im «Garten am Inn» – unserem schönen Engadin».

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(Bild: © Dominik Täuber) Familie Riatsch geniesst die Freizeit in der unberührten Unterengadiner Natur oder in ihrem heimeligen Zuhause.

(Bild: © Graubünden Ferien/Stefan Schlumpf) Der Bergsee Lai Nair ist der perfekte Ort für eine Auszeit.

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